Am Ende der Unterrichtsreihe zur Kalten Zone, in der sie sich zu Experten in Sachen Arktis und Antarktis gemacht hatten, befasste sich die Klasse 8b an einem Projekttag mit dem Problem des Klimawandels und wie wichtig es ist, den Ozean zu schützen, um den Klimawandel aufzuhalten.
Anlass für den Projekttag war die My Ocean Challenge des Extremsportlers Boris Herrmann, der mit dem Forschungsschiff Malizia Sea Explorer II mit der Malizia Sea Explorer I zur Antarktis gereist war, um dort gemeinsam mit einem Forscherteam den Zustand des Ozeans genauer zu untersuchen. Boris Herrmann ist der erste deutsche Profisegler, der bereits zweimal an der Vendee Globe Regatta, dem „Mont Everenst der Profisegler“, teilgenommen hat. Im Rennen 2024/25 umsegelte er in 80 Tagen, 10 Stunden und 16 Minuten die Welt.
Bei dem Schwesterschiff, der Sea Eyplorer II, handelt es sich um ein reines Forschungsschiff, mit dem Boris Hermann und ein Forscherteam in Sachen Klimaforschung weltweit unterwegs sind. Dementsprechend gab es an dem Projkettag auch zwei Gruppen, die intensiv zu dem Rennboot, der Regatta sowie den physischen und psychischen Herausforderungen arbeiteten. Die anderen Gruppen befassten sich mit den Ursachen des Klimawandels, der Rolle des Ozeans und den Folgen des Klimawandels auf die Tierwelt. In einem Galeriegang stellten die jeweilgen Schüler*in-Experten ihre Thema den Mitschüler*innen vor. Eine Snack-Bar sorgte während des Vormittags für einen „ausgewogenen Zuckerspiegel“ ;-).
In diesem Jahr war die Klimaaktivistin und Journalistin Luisa Neubauer mit an Bord. Im Live-Stream erzählte sie vom Leben an Bord, den verschiedenen Forscherteams in der Antarktis, den Esel-Pinuinen und dem Maritimen Wald, der unter dem Eis der Antarktis entdeckt wurde. In einer abschließenden Blitzlichtrunde äußerten die Schüler*innen, dass ihnen die Arbeit in verschiedenen Gruppen besonders Spaß gemacht habe und sie Interessantes über die Forschungsmission der Malizia Sea Explorer II und ihrer Crew erfahren haben.